
Glossar
Im Glossar von Furniture-X finden Sie kurze und prägnante Erklärungen zu den wichtigsten Begriffen aus dem Feld der digitalen Zwillinge in der Möbelwelt. Schnell nachschlagen, verstehen und direkt weiter – ohne unnötige Details.
A
Ein Alias bezeichnet eine alternative Bezeichnung für dasselbe Objekt oder dieselbe Information, die in unterschiedlichen Systemen oder Kontexten verwendet wird.
Im Umfeld von Datenräumen, Digitalen Zwillingen und standardisierten Datenmodellen ist ein Alias relevant, um sicherzustellen, dass unterschiedliche Bezeichnungen eindeutig demselben Asset zugeordnet werden können.
Dies unterstützt ein einheitliches Datenverständnis über Organisations‑ und Systemgrenzen hinweg.
Ein Asset ist ein eindeutig identifizierbares Objekt, das digital beschrieben und über seinen gesamten Lebenszyklus hinweg begleitet wird.
Im Möbel‑ und Furniture‑X‑Umfeld können Assets z. B. sein:
- Produkte oder Möbelstücke,
- Bauteile und Materialien,
- Maschinen oder Anlagen,
- Prozesse oder Produktionsschritte.
Assets bilden die Grundlage für Digitale Zwillinge und werden über standardisierte Strukturen wie die AAS beschrieben, um sie system‑ und unternehmensübergreifend nutzbar zu machen.
Die wichtigsten Basisinfos eines Assets auf einen Blick – Besteht aus der ID und einem Preview-Bild.
Er ermöglicht die eindeutige Zuordnung eines Assets und dient als erster Einstiegspunkt in dessen Digitale Beschreibung. In den Quellen wird diese Funktion z. B. über Identifikationsdaten wie Name, ID oder Typ beschrieben (vergleichbar mit einem digitalen Typenschild).
Die Asset Administration Shell (AAS) ist der standardisierte Datencontainer für den Digitalen Zwilling eines Assets.
Sie strukturiert alle relevanten Informationen eines Produkts, einer Maschine oder eines Bauteils in klar definierten Submodellen (z. B. Identifikation, technische Daten, Nachhaltigkeitsinformationen).
Im Furniture‑X‑Kontext bildet die AAS die technische Grundlage, um Produkt‑ und Materialdaten interoperabel, maschinenlesbar und über Unternehmensgrenzen hinweg bereitzustellen – z. B. für Digitale Zwillinge und den Digitalen Produktpass (DPP).
B
- mehrere Assets (z. B. Maschine + Werkzeuge),
- Daten und Informationen zu einem Möbelteil,
- Funktionen oder Services, die zusammengehören,
- Produktions‑ oder Auftragsdaten, die gemeinsam verarbeitet werden sollen.
Das macht Prozesse übersichtlicher, effizienter und weniger fehleranfällig.
C
Ein Datenraumkonnektor ist die technische Schnittstelle, über die Unternehmen Daten sicher, kontrolliert und regelbasiert in einem Datenraum austauschen.
- Daten nur für berechtigte Akteure zugänglich sind,
- Nutzungsbedingungen und Zugriffsrechte eingehalten werden,
- Datensouveränität und Sicherheit gewährleistet bleiben.
D
E
F
Was als Initiative zur Einführung des digitalen Produktpasses (DPP) begann, hat sich bei Furniture‑X zu einem ganzheitlichen Vorhaben entwickelt: Es entsteht ein kollaboratives Ökosystem für digitale Zwillinge, in dem alle wertschöpfenden Akteure entlang der Lieferkette gemeinsam mit Prozess- und Produktinformationen arbeiten – integriert in bestehende Abläufe und Systeme und bereit, die Branche grundlegend zu transformieren. Schon heute entstehen dadurch messbare Mehrwerte: durch transparente, fehlerfreie und rollenbasierte Datenbereitstellung über den gesamten Lebenszyklus eines Möbelstücks – von der Herstellung bis zum Recycling. Gleichzeitig schafft Furniture‑X die Basis, um aktuelle (z.B. EUDR) und zukünftige (z.B. DPP) regulatorische Anforderungen effizient und nahtlos zu integrieren. Sehen Sie im Überblick welchen konkreten Mehrwert der digitale Zwilling für die Akteure entlang der Wertschöpfungskette bietet:
G
Es beschreibt, wie eine Gruppe von Organisationen innerhalb eines Data Spaces/Data Ecosystems verwaltet, organisiert und reguliert wird.
Hierfür werden Vereinbarungen, Prozesse und Standards eingesetzt, die die Zusammenarbeit, Datenzugriffe und Compliance regeln.
Im Fall von Furniture-X gibt es verschiedene Organisationen der Möbelbranche, die sich mit der Governance befassen und Fragen klären.
H
Submodell der AAS, enthält Informationen, die von Hersteller für Konsumierende geeignet sind
Beispielsweise werden hier Informationen/Hinweise zur Bedienung, Inspektion Reinigung, Wartung und Reparatur übermittelt
I
Dienste zur Erzeugung/Prüfung von Identitäten (Tokens/Zertifikate) und damit Grundlage für sichere Teilnahme im Datenraum.
Zielt auf die Standardisierung des Digitalen Zwillings für die Industrie 4.0 ab. Entwickelt AAS-Metamodelle & Submodell-Templates; fördert Interoperabilität & offene Standards
-
Arbeitet mit IEC für internationale Normen zusammen
Ist eine spezifische Ausprägung mit individuellen Attributen, die meist aus einem Modell generiert wird – Konkretes Exemplar eines Modells mit individuellen Attributen.
K
- blabla
Nachweis, dass Akteure/Dienste/Apps Standards und Governance‑Regeln erfüllen (häufig über Zertifikate)
L
M
Im Umfeld von Furniture-X: Funktionsbereich, über den Daten/Dienste registriert, katalogisiert und vermittelt werden (Anbieter ↔ Nutzer).
-
ist die digitale Repräsentation (der Digitale Zwilling) eines Modells
N
O
P
Sammlung vordefinierter API‑Requests zum Testen/Dokumentieren von Schnittstellen
Q
R
S
T
V
Deutscher Begriff für die AAS – international standardisiertes Rahmenwerk für die digitale Beschreibung und Bereitstellung von Informationen (industrieller) Assets. Bildet die technologische Grundlage für Digitalen Zwilling in Industrie und dient dem standardisierten Datenaustausch zwischen Systemen, Komponenten und Akteuren in vernetzten Produktionsumgebungen.